Titelschrift

Küstermann



Kursstufe

Menschengruppen, denen sich Jesus besonders zuwandte


Frauen, Jüngerinnen Jesu

Es waren nicht nur Männer, die Jesus nachfolgten, sondern auch Frauen. Nachfolge hat verschiedene Bedeutungen. Zum einen ist es ein Lernen in einer persönlichen Beziehung. Der Lehrer ("Rabbi") und seine Schüler ("Mathetai") teilten dabei auch das alltägliche Leben miteinander. Bei einem Wanderprediger wie Jesus gehörte dazu auch das gemeinsame Umherziehen von einer Stadt zur nächsten, das gemeinsame Wohnen in der jeweiligen Unterkunft und das gemeinsame Essen. Nachfolge konnte auch bedeuten, dass Hauseigentümer*innen der wandernden Gruppe Unterkunft boten, sie mit Essen und Kleidung versorgte oder finanziell unterstützte.

was für ein Verhältnis

Moralisch leben. Geht das? Und ist das das Ziel?
Foto mit "Jesus" im Hintergrund.

In den meisten deutschen Übersetzungen der biblischen Texte werden die Schüler*innen, Nachfolger*innen, Unterstützer*innen Jesu als seine Jünger*innen bezeichnet. Mit den "Jüngern" ist also nicht nur die Gruppe der besonders ausgewählten zwölf gemeint.

Die Anhängerschaft eines Rabbi bildete eine Lebensgemeinschaft mit unterschiedlichen Formen der Zusammengehörigkeit. Das religiöse Lernen umfasste sowohl das theologische Lernen, also die Diskussion über die Auslegung von Bibelstellen, als auch das Praktizieren der gelernten Lebensweise. Da die Tora sowohl als moralisches wie auch als juristisches Gesetz verstanden wurde, ging es beim Lernen auch um die Rechtsfähigkeit und Urteilsfähigkeit der Lernenden. Weil aber die gesellschaftlichen Aufgaben als Richter, Verteidiger und Ankläger, nur von Männern wahrgenommen wurden, wurde das Lernen für Frauen meist als unnötig angesehen. Im normalen jüdischen Rabbinat bestand die Schülerschaft nur aus Männern.

Jesus bildet eine erstaunliche Ausnahme. An mehreren Bibelstellen wird ausdrücklich und oft auch namentlich von Jüngerinnen Jesu erzählt. Das traditionelle Bild der Bibelauslegung war verengt auf die Gruppe der zwölf Apostel (Ausgesandten). Als sich die Aufmerksamkeit der Auslegerinnen auf die Jüngerinnen konzentrierte, veränderten sich die Erkenntnisse über Jesus und sein Umfeld. Es gab Diskussionen über die unterschiedlichen Rollen, die von Frauen in der Anhängerschaft Jesu übernommen wurden, also ob sie wirklich im selben Sinne wie die männlichen Jünger als Jüngerinnen bezeichnet werden können. Die Redewendung "mit ihm sein" bedeutet normalerweise mit dem Rabbi auf Wanderschaft zu gehen, "ihm dienen" ist die Formel für die Versorgung des Rabbi mit Essen, Trinken, Kleidung und Übernachtungsplatz sowie auch finanzielle Unterstützung. Vielleicht wäre statt "ihm dienen" die Formulierung "ihn versorgen" die bessere Übersetzung. Mit den Worten "zu seinen Füßen sitzen" umschreibt man den eigentlichen Unterrichts­vorgang und oft auch die Ausbildung und Qualifikation als Ganzes. Wenn es von Paulus heißt, er sei zu Füßen Gamaliels gesessen, bedeutet das in modernen Worten: Paulus hat beim berühmten Professor Gamaliel Theologie studiert. Als Jünger/Schüler/Student bei einem angesehenen Rabbi/Lehrer/Meister angenommen zu werden galt schon als Anerkennung.

Aufgabe: Suche in den folgenden Bibel-Texten nach den Namen der Jüngerinnen Jesu,
nach den Worten mit denen ihre jeweilige Rolle beschrieben wird und
notiere Dir außerdem das Verhalten Jesu gegenüber diesen Frauen.

Beim Umherziehen:

Und es begab sich danach, dass er durch Städte und Dörfer zog und predigte und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes; und die Zwölf waren mit ihm, dazu einige Frauen, die er gesund gemacht hatte von bösen Geistern und Krankheiten, nämlich Maria, genannt Magdalena, von der sieben böse Geister ausgefahren waren, und Johanna, die Frau des Chuzas, eines Verwalters des Herodes, und Susanna und viele andere, die ihnen dienten mit ihrer Habe. Evangelium nach Lukas, Kapitel 8, Verse 1 bis 3

Ebenfalls beim Umherziehen:

Als sie aber weiterzogen, kam er in ein Dorf. Da war eine Frau mit Namen Marta, die nahm ihn auf. Und sie hatte eine Schwester, die hieß Maria; die setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu. Marta aber machte sich viel zu schaffen, ihnen zu dienen. Und sie trat hinzu und sprach: Herr, fragst du nicht danach, dass mich meine Schwester lässt allein dienen? Sage ihr doch, dass sie mir helfen soll! Der Herr aber antwortete und sprach zu ihr: Marta, Marta, du hast viel Sorge und Mühe. Eins aber ist not. Maria hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden. Evangelium nach Lukas, Kapitel 10, Verse 38 bis 42

Beim Konflikt mit seiner Familie:

Und es kamen seine Mutter und seine Brüder und standen draußen, schickten zu ihm und ließen ihn rufen. Und das Volk saß um ihn. Und sie sprachen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder und deine Schwestern draußen fragen nach dir. Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter und meine Brüder? Und er sah ringsum auf die, die um ihn im Kreise saßen, und sprach: Siehe, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder! Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter. Evangelium nach Markus Kapitel 3, Verse 31 bis 35

Bei der Kreuzigung:

Und es waren auch Frauen da, die von ferne zuschauten, unter ihnen Maria von Magdala und Maria, die Mutter Jakobus' des Kleinen und des Joses, und Salome, die ihm nachgefolgt waren, als er in Galiläa war, und ihm gedient hatten, und viele andere Frauen, die mit ihm hinauf nach Jerusalem gegangen waren. Evangelium nach Markus, Kapitel 15, ab Vers 40

Beim Begräbnis:

Und der kaufte ein Leinentuch und nahm ihn ab vom Kreuz und wickelte ihn in das Tuch und legte ihn in ein Grab, das war in einen Felsen gehauen, und wälzte einen Stein vor des Grabes Tür. Aber Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Joses, sahen, wo er hingelegt war. Evangelium nach Markus, Kapitel 15, Verse 46 und 47

Bei der Auferstehung:

Aber am ersten Tag der Woche sehr früh kamen sie zum Grab und trugen bei sich die wohlriechenden Öle, die sie bereitet hatten. Sie fanden aber den Stein weggewälzt von dem Grab und gingen hinein und fanden den Leib des Herrn Jesus nicht. Und als sie darüber ratlos waren, siehe, da traten zu ihnen zwei Männer in glänzenden Kleidern. Sie aber erschraken und neigten ihr Angesicht zur Erde. Da sprachen die zu ihnen: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden. Gedenkt daran, wie er euch gesagt hat, als er noch in Galiläa war und sprach: Der Menschensohn muss überantwortet werden in die Hände der Sünder und gekreuzigt werden und am dritten Tage auferstehen. Und sie gedachten an seine Worte. Und sie gingen wieder weg vom Grab und verkündigten das alles den Elf und allen andern Jüngern. Es waren aber Maria Magdalena und Johanna und Maria, des Jakobus Mutter, und die andern Frauen mit ihnen; die sagten das den Aposteln. Und es erschienen ihnen diese Worte, als wär's Geschwätz, und sie glaubten ihnen nicht. Petrus aber stand auf und lief zum Grab und bückte sich hinein und sah nur die Leinentücher und ging davon und wunderte sich über das, was geschehen war. Evangelium nach Lukas, Kapitel 24, Verse 1 bis 12

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Maria aus Magdala, Gemälde von Carlo Crivelli, ca. 1485 n.Chr., Detail

Maria aus Magdala, eine besondere Jüngerin

Maria aus Magdala als Partnerin Jesu

Eine besondere Rolle hatte Maria aus Magdala. Es wird verschiedentlich diskutiert, ob sie Jesu Geliebte oder seine Ehefrau war. Weil in den biblischen Evangelien nichts über das Unverheiratetsein oder Verheiratetsein Jesu gesagt wird, vermuten manche Ausleger letzteres. Rabbi's waren normalerweise verheiratet, wenn Jesus ledig gewesen wäre, hätte das bestimmt Fragen und Diskussionen nach sich gezogen, so diese für christliche Konventionen verblüffende Argumentation. Die meisten Ausleger*innen halten dennoch an der traditionellen Vorstellung fest, Jesus sei alleinstehend gewesen.

Maria aus Magdala als die Apostelin der Apostel

Hohe Anerkennung innerhalb der frühen christlichen Tradition genießt Maria aus Magdala mit dem Titel "Apostelin der Apostel", weil sie als Erste die Botschaft von der Auferstehung Jesu zu den Jüngern (Aposteln) bringt (siehe oben Lukas 24). Sehr bekannt ist auch das Motiv des "Noli-me-tangere" (Rühr mich nicht an) aus Johannes 20,11.

Evangelium nach Johannes, Kapitel 20, ab Vers 11:

Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Als sie nun weinte, beugte sie sich in das Grab hinein und sieht zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, einen zu Häupten und den andern zu den Füßen, wo der Leichnam Jesu gelegen hatte.  Und die sprachen zu ihr: Frau, was weinst du? Sie spricht zu ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben. Und als sie das sagte, wandte sie sich um und sieht Jesus stehen und weiß nicht, dass es Jesus ist. Spricht Jesus zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir: Wo hast du ihn hingelegt? Dann will ich ihn holen. Spricht Jesus zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und spricht zu ihm auf Hebräisch: Rabbuni!, das heißt: Meister! Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. Maria Magdalena geht und verkündigt den Jüngern: »Ich habe den Herrn gesehen«, und was er zu ihr gesagt habe.

Maria aus Magdala als Sünderin

Lukas Kapitel 7, Verse 36 bis 50

Es bat ihn aber einer der Pharisäer, mit ihm zu essen. Und er ging hinein in das Haus des Pharisäers und setzte sich zu Tisch. Und siehe, eine Frau war in der Stadt, die war eine Sünderin. Als die vernahm, dass er zu Tisch saß im Haus des Pharisäers, brachte sie ein Alabastergefäß mit Salböl und trat von hinten zu seinen Füßen, weinte und fing an, seine Füße mit Tränen zu netzen und mit den Haaren ihres Hauptes zu trocknen, und küsste seine Füße und salbte sie mit dem Salböl. Da aber das der Pharisäer sah, der ihn eingeladen hatte, sprach er bei sich selbst und sagte: Wenn dieser ein Prophet wäre, so wüsste er, wer und was für eine Frau das ist, die ihn anrührt; denn sie ist eine Sünderin. Jesus antwortete und sprach zu ihm: Simon, ich habe dir etwas zu sagen. Er aber sprach: Meister, sag es! Ein Gläubiger hatte zwei Schuldner. Einer war fünfhundert Silbergroschen schuldig, der andere fünfzig. Da sie aber nicht bezahlen konnten, schenkte er's beiden. Wer von ihnen wird ihn mehr lieben? Simon antwortete und sprach: Ich denke, der, dem er mehr geschenkt hat. Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geurteilt. Und er wandte sich zu der Frau und sprach zu Simon: Siehst du diese Frau? Ich bin in dein Haus gekommen; du hast mir kein Wasser für meine Füße gegeben; diese aber hat meine Füße mit Tränen genetzt und mit ihren Haaren getrocknet. Du hast mir keinen Kuss gegeben; diese aber hat, seit ich hereingekommen bin, nicht abgelassen, meine Füße zu küssen. Du hast mein Haupt nicht mit Öl gesalbt; sie aber hat meine Füße mit Salböl gesalbt. Deshalb sage ich dir: Ihre vielen Sünden sind vergeben, denn sie hat viel geliebt; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig. Und er sprach zu ihr: Dir sind deine Sünden vergeben. Da fingen die an, die mit zu Tisch saßen, und sprachen bei sich selbst: Wer ist dieser, der auch Sünden vergibt? Er aber sprach zu der Frau: Dein Glaube hat dir geholfen; geh hin in Frieden! Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

zur "Sünderin" in Lukas 7 fasst Luzia Sutter Rehmann zusammen:

Für die lukanische Salbungsgeschichte kommt hinzu, dass Lukas die Frau als Sünderin bezeichnete. Die Mehrheit der AuslegerInnen vermutete immer wieder, dass die Frau deshalb eine Prostituierte gewesen sein musste. Feministische Interpretationen zeigten auf, was androzentrische Auslegung mit der salbenden Frau machte und bemühte sich, diese Frau aufzuwerten. Nur für besonders Interessierte: Der ganze Artikel, auch zu den anderen Salbungsgeschichten, findet sich hier: "Luzia Sutter Rehmann, Olivenöl als Zündstoff: Die vier Salbungsgeschichten der Evangelien im Kontext des Judentums des Zweiten Tempels "

Sehr beachtet war einige Zeit der Lukas-Text von der namenlosen "Sünderin", die erst nachträglich mit Maria von Magdala gleichgesetzt wurde. Es wird vermutet, dass mit dieser Gleichsetzung eine absichtliche Herabwürdigung der Maria von Magdala betrieben wurde, um ihr machtvolles Weiterwirken im frühen Christentum und in der Kirche zu schwächen. Vielleicht war diese Frau an der Seite Jesu eine starke Konkurrenz für das Vorrangstreben anderer Jünger in der frühen Christenheit. Vielleicht verlieh Maria's große Bedeutung auch anderen Frauen zuviel Macht, nach Meinung der Männer. Die im Evangelium nur als "Sünderin" bezeichnete Frau wurde in den weiteren Traditionen noch mehr erniedrigt zur "Prostituierten". Mit dieser weitergehenden Gleichsetzung wurde die Autorität der Maria von Magdala vollends unterhöhlt.

Maria aus Magdala im Konflikt mit Simon Petrus

Für eine Konkurrenz-Situation im Jüngerkreis und in den daraus entstehenden christlichen Gemeinden spricht ein Text aus dem Thomas-Evangelium. Dort wird erzählt, wie Petrus versucht, Maria aus dem Jüngerkreis hinaus zu drängen:

Simon Petrus sprach zu ihnen: Maria soll von uns weggehen, denn die Frauen sind des Lebens nicht wert. Jesus sprach: Siehe, ich werde sie ziehen, auf dass ich sie männlich mache, damit auch sie ein lebendiger, euch gleichender, männlicher Geist werde. (Ich sage euch aber): Jede Frau, die sich männlich macht, wird eingehen in das Königreich der Himmel. Evangelium nach Thomas (nicht in die Bibel aufgenommen), Logion 114,
zitiert nach: Jens Schröter und Hans-Gebhard Bethge: Das Evangelium nach Thomas (NHC II,2), in: Nag Hammadi Deutsch. 1. Band: NHC I,1–V,1.

Maria aus Magdala als Anknüpfungspunkt

In späteren Jahrhunderten bieten die Erzählungen über Maria von Magdala Anknüpfungspunkte für die Integration weiblicher Gottheiten ins Christentum. Die Traditionen von weiblichen Dreiheiten, drei Nornen, drei Matronen usw. werden als "die drei Marien" mit den biblischen Geschichten verbunden. Dabei hilft es, dass in den Evangelien der Name Maria bei mindestens drei Frauen im Umfeld Jesu auftaucht:
Maria die Mutter Jesu,
Maria aus Magdala seine Jüngerin und vielleicht seine Gefährtin,
und Maria von Bethanien die Schwester der Marta und des Lazarus, ebenfalls Jüngerin Jesu.

Maria aus Magdala in mittelalterlichen Überlieferungen (hier folgt ein Text-Abschnitt aus Wikipedia)

Einflussreich für die Westkirche war die Erzählung in der Legenda aurea, dem bekanntesten und am weitesten verbreiteten religiösen Volksbuch des Spätmittelalters. Gemäß dieser Überlieferung in Südfrankreich wurde Maria Magdalena mit Maria des Kleophas, Martha von Bethanien und deren Bruder Lazarus von Feinden des Christentums auf einem segellosen Schiff ausgesetzt, landete in dem französischen Fischerdorf Saintes-Maries-de-la-Mer bei Marseille und missionierte in der Provence. Verehrt wird dort auch eine Dienerin, die mit den drei Marien gekommen sein soll, die schwarze Sarah, eine Patronin der Roma und Sinti. Die letzten 30 Jahre ihres Lebens soll Maria Magdalena als Einsiedlerin in einer Höhle im Massif de la Sainte-Baume verbracht haben. Nach anderer christlicher Überlieferung begleitete Maria Magdalena einige Jahre nach der Auferstehung Christi den Apostel Johannes und Maria, die Mutter Jesu, nach Ephesus und starb auch dort.


Buchstabe K

Jesus und die Zöllner

Jesus und die Armen


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